Campus38-Newsletter: Neues aus Salzgitter | September 2026

In den vergangenen Wochen war noch einiges los am Campus. Wir berichten wie gewohnt über die Highlights, aber auch über ganz Aktuelles vom Campus Salzgitter und der Ostfalia, zum Beispiel:

Liebe ProfessorInnen, liebe MitarbeiterInnen, liebe Campus38-Freunde und Freundinnen, liebe Studierende,


willkommen (zurück) am Campus Salzgitter! Die ersten Wochen des Wintersemesters 2026/2027 liegen bereits hinter uns.

Wir begrüßen unsere neuen Studierenden in allen Studiengängen der Fakultät ganz herzlich! Mit diesem Newsletter versorgen wir Sie und alle Mitarbeitenden am Campus mit allen wichtigen Neuigkeiten vom Campus, der Ostfalia & abseits des Campus.

Highlights der aktuellen Ausgabe:

  • Welcome Week & Erstsemesterbegrüßung
  • Nachbericht und Einladung zur Ausstellung Summer School: Studierende beziehen Position gegen mediale Manipulation
  • Neue Mitarbeiterinnen
  • Ostfalia unterwegs in Braunschweig, Berlin und umzu …

Viel Spaß beim Lesen!

Euer Campus38-Team


Euer Campus38-Team

Welcome Week wieder mit großem Zulauf

In der Welcome Week, die wir seit einigen Semestern anbieten, konnten wir uns dieses Jahr wieder über großen Zulauf freuen. Mehr als 250 Studierende nutzten die Gelegenheit, bereits vor offiziellem Semesterbeginn auf dem Campus bei verschiedensten Veranstaltungen erste Kontakte zu knüpfen, das Gelände zu erkunden und bereits Einiges rund um Hochschule und Studium zu erfahren.

Studentische Mentorinnen, Mentoren und der AStA hatten dazu zusammen mit den Verantwortlichen aus der Hochschule ein buntes Programm vorbereitet. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, hatten alle viel Spaß, unter anderem mit ersten Workshops zum Schreibcoaching, Campusführungen, Grill-Picknicks und einem Tag am See mit vielen verschiedenen Sport-Aktivitäten. Die Woche gipfelte wie immer im Welcome Day mit dem AStA-Chill Out.

Der AStA als Interessenvertreter aller Studierenden will das tägliche Leben an unserem Campus nicht nur leichter, sondern auch abwechslungsreicher und für alle angenehmer machen. Dazu gehören Serviceangebote, wie der Eltern-Kind-Raum, ein Ruheraum, aber auch zahlreiche Veranstaltungen – wie die Night of the Profs, bei der ProfessorInnen und Mitarbeitende für die Studierenden auflegen.

Macht mit, engagiert euch, sprecht den AStA jederzeit an. Den AStA findet ihr im Raum D.05, oder z. B. auf Instagram.

Fotos: Ostfalia


Fotos: Mödeker / Ostfalia

Semesterstart an der Ostfalia: Willkommen für rund 480 Erstsemester am Campus Salzgitter

Am Montag, 21. September, wurden traditionell zu Beginn des Wintersemesters die neuen Studierenden offiziell von der Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologie, Prof. Dr. Ina Schiering, dem Dekan Prof. Dr. Marc-Christian Ollrog und Stefan Klein, Erster Bürgermeister der Stadt Salzgitter, offziell willkommen geheißen.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Ina Schiering stimmte die Studienanfängerinnen und -anfänger auf die nun beginnende Zeit ein:

„Sie studieren an einer Hochschule, die fachliche Grenzen nicht als Grenzen des Denkens versteht. Ingenieurinnen und Ingenieure müssen heute ebenso über Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Folgen nachdenken wie Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler über Digitalisierung. Wirtschaft braucht Technologie. Technologie braucht Verantwortung. Und Künstliche Intelligenz braucht Menschen, die verstehen, was sie mit ihr tun. Genau diese Verbindungen wollen wir fördern.“

Unser Dekan Prof. Dr. Ollrog betonte:

„Egal, für welchen Studienpfad Sie sich entschieden haben: Sie alle sitzen heute hier, weil Sie die Zukunft nicht einfach nur passiv abwarten wollen. Sie sitzen hier, weil Sie die Ärmel hochkrempeln und diese Zukunft aktiv mitgestalten wollen. Und genau dafür ist die Ostfalia, ist Salzgitter, der perfekte Ort.“

Die Begrüßung der Erstsemester bildete den Abschluss der Welcome Week, mit der die neuen Studierenden am Standort Salzgitter von der Fakultät gemeinsam mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) willkommen geheißen wurden.


Neue Mitarbeiter – herzlich willkommen!

Foto: privat

Karen Müller (B.A.) ist seit dem 15. September 2026 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Diplom-Animator Nikolai Neumetzler im Studiengang Mediendesign tätig. Als Absolventin des Studiengangs kehrt sie damit an ihre ehemalige Hochschule zurück und verbindet ihre praktische Erfahrung aus mehreren Jahren selbstständiger Tätigkeit mit ihrer neuen Aufgabe in Lehre und Forschung. Ihr Fokus liegt vor allem auf dem 3D-Bereich. Dieser reicht von 3D-Druck und Animation bis hin zur Erforschung zukünftiger Anwendungsbereiche Künstlicher Intelligenz im 3D- und Animationsbereich.

Foto: privat

Julia Hambrecht (M.A.) ist seit dem 15. September als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Mediendesign (MD) bei Prof. Dr. Berit Andronis tätig. Ursprünglich aus Mainz stammend, hat sie ihren Bachelor in Design in Freiburg gemacht und ihren Master Mediendesign im August 2026 in Salzgitter abgeschlossen. Seit 2024 ist sie Teil der Inhouse-Agentur am Standort (früher „Made in SZ“, heute „Design Hub”). Dort war sie unter anderem an der letzten Phase des Rebrushes des Corporate Designs der Hochschule beteiligt und unterstützt nun zusätzlich Lehre und verschiedene Aufgaben bei MD.

Roksolana Pleshkanovska ist seit dem 15. August als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Campus Salzgitter tätig. Im Rahmen des Forschungsprojekts MyAfEB ist sie im Team von Prof. Dr. Harald Rau und Prof. Dr. Max Patrick Ehleben für das Arbeitspaket „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ verantwortlich. Dabei unterstützt sie unter anderem die Kommunikation und Verbreitung der Projektergebnisse, den Aufbau von Kooperationen sowie die Entwicklung von Inhalten für verschiedene Kommunikationskanäle und begleitet Veranstaltungen und Aktivitäten des Projekts. Zuvor war sie in verschiedenen Bereichen der Hochschul- und Bildungsarbeit tätig und bringt Erfahrungen aus Forschung, Lehre, Projektarbeit und der Konzeption digitaler und kreativer Formate mit.


Film ab im Audimin: Das AStA-Hochschulkino startet

Grafik: Asta Ostfalia Salzgitter

Das Audimin wird zum Kinosaal: Im AStA-Hochschulkino Salzgitter laufen in den kommenden Wochen wieder verschiedene Filmklassiker und Publikumslieblinge, in Zusammenarbeit mit unifilm.de.

Der Eintritt kostet 1,50 Euro pro Person. Softgetränke und Süßigkeiten können direkt am Eingang gekauft werden.

Gezeigt werden die Filme jeweils im Audimin C.0.14, Gebäude C, Beginn ist um 18:30 Uhr

  • 13. Oktober: Der Club der toten Dichter
  • 27. Oktober: Tucker & Dale vs. Evil
  • 3. November: Der Teufel trägt Prada
  • 24. November: Prinzessin Mononoke
  • 8. Dezember: Fluch der Karibik
  • 15. Dezember: Kevin allein zu Haus

Also: Film aussuchen, FreundInnen schnappen und Kinoabend auf dem Campus genießen.


Game on: Spielen und Vernetzen am Campus Salzgitter

Grafik: gameSZclub

Der gameSZclub lädt alle Videospiel-Fans und Brettspiel-EnthusiastInnen auf dem Campus zum gemeinsamen Spielen ein. Ob Gesellschafts- und Kartenspiele, Dungeons & Dragons, Koop- oder Singleplayer-Games an verschiedenen Konsolen – hier ist für jeden etwas dabei!

Treffpunkt ist immer mittwochs um 17:30 Uhr im AStA-Gebäude D.01.

Für den direkten Austausch gibt es eine WhatsApp-Gruppe des gameSZclub. Zusätzlich können sich Studierende standortübergreifend über die Ostfalia Gaming Community auf Discord vernetzen.


Alumnitreffen: New Work zwischen Freiheit, Technologie und Leistungsdruck

Grafik: Ostfalia

Am Donnerstag, 29. Oktober 2026 findet das nächste Alumnitreffen der Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien statt.

Ab 17:30 Uhr heißt es ankommen, wiedersehen und vernetzen. Im Mittelpunkt des Abends steht ab 17:45 Uhr die Keynote „New Work verändert die Arbeit. Nicht die Macht.“ mit anschließender Diskussion.

Der Vortrag nimmt zentrale Versprechen der New-Work-Debatte in den Blick und stellt ihnen die Realität des Arbeitsalltags gegenüber: Wie viel Freiheit bringt mehr Selbstbestimmung wirklich? Welche Chancen und Risiken entstehen durch KI und Automatisierung? Und wie lässt sich der Wunsch nach Sinn mit Leistungsdruck, KPIs und wirtschaftlichen Zielvorgaben vereinbaren?

Ab 18:45 Uhr bleibt bei Imbiss und Getränken Zeit für Austausch und Networking. Optional wird außerdem ein exklusiver Campus-Guide angeboten.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es über die Alumni-Seite der Ostfalia.


Grafik: gameSZclub

KI-Workshop für Studierende am 5. Oktober

Das Projekt “Emerging Tech Lab” bietet am 5. Oktober von 13.30 – 15.30 Uhr am Campus ins Salzgitter einen KI-Hackathon an. Das Ziel der Challenge ist es, dass Studierende aller Fachrichtungen lernen, wie sie ohne Programmierkenntnisse eigene KI-Agenten für ihren Studienalltag bauen können.

„Vom KI-Nutzer zum KI-Entwickler! Machen Sie mit bei der Multi-Agent Systems Challenge – 2 Stunden, Praxis pur & keine Programmierkenntnisse erforderlich”.

  • Raum A.EG 26 | Bring Your Own Device 

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Neues aus den Medienstudiengängen

Fotos: Florian Stark / Ostfalia

Sagbar gemacht: Studierende beziehen Position gegen mediale Manipulation – und laden zur Ausstellung ein

Ostfalia-Studierende erarbeiten in interdisziplinärer Summer School vier künstlerische Interventionen.

Vom 7. bis 11. September hat sich der Campus Salzgitter der Ostfalia Hochschule in ein Labor für Medienverantwortung verwandelt. Unter dem Titel „Sagbar gemacht – Mediale Verantwortung von der Gleichschaltung bis zum Algorithmus” haben Studierende verschiedener Semester und Fachrichtungen gemeinsam mit Lehrenden und geladenen Gästen aus Wissenschaft, Erinnerungskultur und Zivilgesellschaft untersucht, wie Medien Meinung machen und welche Verantwortung diejenigen tragen, die Bilder, Texte und Netzwerke produzieren.

Die Woche war getragen von einem doppelten Anspruch: der historischen Selbstvergewisserung und der Auseinandersetzung mit der digitalen Gegenwart. Zum Auftakt am Montag besuchten die Studierenden die Gedenkstätte KZ Drütte in Salzgitter-Watenstedt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Stadtgeschichte e. V. Am Abend folgte die gemeinsame Sichtung von Leni Riefenstahls „Triumph des Willens”, einem 1935 entstandenen Vorbehaltsfilm, der bis heute als Referenz für die filmische Konstruktion politischer Macht gilt. Von diesem historischen Fixpunkt aus spannten Impulsreferate, Werkstätten und Diskussionen den Bogen bis zu Deepfakes, algorithmischer Reichweite und der EU-Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte, die im August 2026 in Kraft getreten ist.

Vier Werkstätten, vier künstlerische Antworten

In vier parallelen Werkstätten haben die Studierenden gemeinsam Positionen erarbeitet. Die Filmwerkstatt entwickelte „Die Bubble”, eine Multi-Screen-Installation, die die Mechanismen bildlicher Manipulation mit den Mitteln des Films sichtbar macht. Die Animationswerkstatt übersetzte die Auseinandersetzung mit medialen Bildern in eigene künstlerische Bewegungsformate. Die Textwerkstatt setzte sich mit kommunikativer Machtausübung auseinander und schuf mit „Das Karussell der Tiere” eine Fabel frei nach George Orwell und den Brüdern Grimm — eine Gattung, die seit jeher gesellschaftliche Missstände benennt, ohne bloßzustellen. Die Werkstatt Interaktive Medien befasste sich mit den physischen Infrastrukturen des digitalen Raums, mit Tiefseekabeln, Satellitennetzen und der Frage, wem das Internet eigentlich gehört und wie sich unabhängige Netzwerke etablieren lassen

Getragen wurde das Programm von zwei Impulsreferaten mit Diskussion: Am Dienstag sprach Dr. Dirk Schlinkert, ehemals Volkswagen AG, zu „Demokratie und Erinnerung”. Am Donnerstag diskutierten die Studierenden das Thema „AI-Slops: Digitalität als Demokratie-Killer?” mit Jesse Holtmeyer von der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte als Gast, der die Brücke zwischen historischer Verantwortung und digitaler Gegenwart schlug.

Ein interdisziplinärer Rahmen

Was die Summer School besonders macht, ist der Austausch zwischen den Semestern und Werkstätten. Bachelor- und Master-Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen arbeiteten fünf Tage gemeinsam, teilten Recherchen, kritisierten sich gegenseitig und entwickelten Arbeiten, die auf Ausstellungsniveau treten. Diese Zusammenarbeit ist kein Nebeneffekt, sondern das Herzstück: Wer über die Verantwortung der Medienschaffenden spricht, muss auch üben, in Teams Positionen auszuhandeln.

Öffentliche Ausstellung im 381

Die entstandenen Arbeiten werden am 1. und 2. Oktober öffentlich im 381 in Braunschweig gezeigt. Die Eröffnung findet am Donnerstag um 18 Uhr statt. Am Freitag, 2. Oktober, ist die Ausstellung von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Sie setzt ein klares Zeichen: gegen unsichtbare Manipulation und für die transparente Verantwortung derer, die Bilder, Texte und Netzwerke produzieren.

Die Summer School „Sagbar gemacht” wurde organisiert von Dr. Heike Hümme und Florian Stark, Institut für Mediendesign. Sie wurde gefördert durch Volkswagen Financial Services.


IÖK: Veröffentlichung zu KI im Journalismus

Künstliche Intelligenz im Journalismus: In der aktuellen Ausgabe der Communicatio Socialis, der Zeitschrift für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft, ist der Artikel „Angepasste Aufklärer? Wie JournalistInnen in Deutschland auf Plattformisierung und Künstliche Intelligenz reagieren“ von Prof. Dr.  Marc-Christian Ollrog, Dr. Megan Hanisch und Nicolas Even erschienen – ein aktueller Zwischenstand des derzeitigen Forschungsprojekts am Institut für Öffentliche Kommunikation.

Hier geht’s zur Ausgabe

Grafik: Nomos Verlag


Dr. Anna Teler aus Krakau zu Gast in Salzgitter Foto: privat

Gastvortrag: Internationale Perspektiven auf die Zukunft der Medien

Am 6. Oktober ist Dr. Anna Teler von der Pontifical University of John Paul II in Krakau zu Gast am Campus Salzgitter. In einem interaktiven Workshop ab 17:30 Uhr unter dem Titel „Introduction for Research Future Media“ gibt sie Einblicke in aktuelle Fragestellungen rund um digitale Medien, technologische Entwicklungen und die Zukunft der Medienforschung.

Der Workshop bietet die Gelegenheit, internationale Forschungsperspektiven kennenzulernen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsam über die Zukunft der Medien nachzudenken.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Studierende aus dem Master Mediendesign und Kommunikationsmanagement, ist aber auch für Studierende höherer Bachelorsemester interessant. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 30 Personen begrenzt.

Hier geht’s zur Anmeldung

Dr. Anna Teler ist Wissenschaftlerin und Lehrende für digitale Medien und Medienmanagement sowie Assistenzprofessorin am Department of Digital Culture and Media Ethics der Fakultät für Kommunikation. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit ethischen Fragen technologischer Entwicklungen, den Herausforderungen der digitalen Transformation und den gesellschaftlichen Anforderungen an EntscheidungsträgerInnen in Medienorganisationen.

Anna Teler hält weitere Gastvorträge:

  • Montag 05.10. in Entwicklungen im Medienmanagement bei Prof. Dr. Lippold
  • Dienstag 06.10. in Marketing bei Prof. Dr. Saleh
  • Mittwoch 08.10. in Ökonomie des Journalismus bei Prof. Dr. Ollrog

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei den Dozierenden.

Eine besondere Gelegenheit, eine spannende internationale Wissenschaftlerin persönlich zu erleben!


Neues aus dem Verkehrsbereich

Foto: Marco Brey / Ostfalia

Theorie in der Praxis erlebt: Exkursion zur Innotrans

Einen etwas anderen Hochschultag erlebten Studierende aus dem Bereich Verkehr und Logistik: Gleich zum Semesterstart ging es am 23. September früh morgens nach Berlin, um gemeinsam mit Prof. Dr. Marco Brey die InnoTrans zu besuchen. Die InnoTrans ist die weltweite Leitmesse für Bahn- und Verkehrstechnik und das unangefochtene Branchenhighlight. Alle zwei Jahre verwandelt sie das Berliner Messegelände in das größte Schaufenster für die Mobilität von morgen.

Herzstück der Messe ist das riesige Frei- und Gleisgelände: Auf rund 3.500 Metern Schienenstrecke können dort weit über 100 Züge, Loks und Waggons in Originalgröße erkundet werden – vom Hochgeschwindigkeitszug bis hin zu umweltfreundlichen Wasserstoff- oder Batterie-Fahrzeugen. Auch Innovationen wie der Hyperloop Pod der TU München, das Einschienenfahrzeug MONOCAB und die urbane Seilbahn für Paris Doppelmayr Cable C1 standen auf dem Programm.

Für die Studierenden ist dieser Tag eine einmalige Chance: Sie können die Theorie aus dem Hörsaal praxisnah erleben, direkte Kontakte zu Unternehmen der Schienenverkehrsbranche knüpfen und im wahrsten Sinne des Wortes erforschen, wohin sich die Branche bewegt. Von Digitalisierung über Automatisierung bis hin zum konkreten Einsatz von KI gab es in diesem Jahr allein 180 Weltpremieren zu bestaunen, die das spätere Berufsleben maßgeblich prägen werden.

Besonderer Dank gilt den Partnerunternehmen und allen Ausstellern, die den Tag durch spannende Gespräche und ausführliche Produkt- und Dienstleistungsvorstellungen bereichert haben.

Zum 30. Jubiläum der Messe wurden zudem neue Rekorde aufgestellt: Über 3.190 Ausstellende aus 59 Ländern präsentierten sich den rund 175.000 Fachbesuchenden – und der Campus Salzgitter war mittendrin.


Foto: Alexander Paulsson/Lund University

Team Radverkehr auf dem Symposium „Cycling and Society“ in Lund

Jedes Jahr treffen sich während des Symposiums „Cycling and Society“ WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichsten Disziplinen und Ländern, um über neue Erkenntnisse und aktuelle Fragen der sozialwissenschaftlichen Radverkehrsforschung zu diskutieren. In diesem Jahr nahmen Prof. Dr. Jana Kühl, Konstantin Ponomarev und Judith Rötgers vom Team Radverkehrsmanagement am Symposium in Lund teil. Es fand unter dem Thema „Pedalling Power: Cycling, Politics and Possibilities“ vom 24.-25. August statt. Die KollegInnen der Ostfalia nutzten die Gelegenheit, ein geplantes Eigenforschungsprojekt zur Semiotik der Mobilitätswende vorzustellen sowie erste Ergebnisse aus den Forschungsprojekten AutoRad, FMM und LENKER zu präsentieren.

Abgerundet wurde die Tagung durch eine ausgedehnte Radtour durch Lund, die bei schönstem spätsommerlichem Wetter spannende Einblicke in die lokale Fahrradkultur ermöglichte.


Auf dem Foto von links nach rechts: Sascha Kohlruss, Lea Pflug, Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. Marco Brey und Prof. Dr.-Ing. Christoph J. Menzel. Foto: Ostfalia

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Nord/DB InfraGo AG, war das Institut für Verkehrsmanagement, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. Marco Brey, Prof. Dr.-Ing. Christoph J. Menzel, Lea Pflug als Mitarbeiterin im Bereich Schiene sowie Sascha Kohlruss, Student im Bereich Verkehrswesen, beim diesjährigen Tag der Schiene und informierte über unser Studienangebot, nicht zuletzt über die neue geplante duale Vertiefungsrichtung, den Leit- und Sicherungstechnik Fachplaner.

Im Laufe des Tages konnten wir interessante Gespräche führen und uns mit Praxispartnern, Studieninteressierten sowie zahlreichen Besuchenden über Studienmöglichkeiten, berufliche Perspektiven und aktuelle Themen aus dem Bereich Schienenverkehr austauschen.


Neues aus der Ostfalia

Einfach Forschung: zwei Stimmen vom Campus Salzgitter

Zwei aktuelle Folgen des Podcasts Einfach Forschung von Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack rücken Themen und Expertise vom Campus Salzgitter in den Fokus.

Zu Gast sind Danny Seggelke, Lehrbeauftragter für Animation und

interaktive Medien vom Institut für Mediendesign, der Einblicke in die aufwendige Handarbeit hinter virtuellen Welten gibt, sowie Prof. Dr. Marco Brey, Professor für spurgeführte Verkehrssysteme am Institut für Verkehrsmanagement, der über die Zukunft des Schienenverkehrs spricht.

Die beiden Gespräche zeigen auf unterschiedliche Weise, wie Forschung und Praxis an der Ostfalia miteinander verbunden sind, von digitalen Medienwelten bis hin zu aktuellen Fragen der Mobilität.

Hier geht’s zum Linktree für alle Folgen


“Podcast “Fakultätsgeflüster” aus unserem Audiostudio

„Fakultätsgeflüster“ ist zurück: Der Podcast der Fakultät Gesundheitswesen startet in die zweite Staffel! Nach einer kleinen Pause meldet sich das Wolfsburger Team mit frischem Wind und neuen Ideen aus unserem Audiostudio auf dem Campus Salzgitter zurück. Was alles geplant ist, erfahrt ihr in der kurzen Auftaktfolge.

Foto: Maria Pfitzner / Ostfalia

Jetzt auf Spotify reinhören:


International vernetzen beim Ostfalia Startup-Lunch

Der Ostfalia Startup-Lunch geht in die fünfte Runde und wird dieses Mal international: Am 28. Oktober treffen im WOW! WissensOrt Wolfenbüttel Gründungsinteressierte, Studierende, Lehrende und Mitarbeitende auf internationale Perspektiven, spannende Gründungsgeschichten und neue Ideen.

Von 10 bis 14 Uhr erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit Inspiring Talks, einem Panel Talk, kurzen Pitches und viel Gelegenheit zum Netzwerken. Auch ein gemeinsamer Lunch ist wieder Teil des Programms.

Hier geht’s zur Anmeldung

Grafik: Ostfalia

Die Vorträge finden auf Englisch statt, moderierte Programmpunkte werden bilingual gestaltet. Beim persönlichen Austausch und bei den Pitches kann selbstverständlich die Sprache gewählt werden, in der man sich am wohlsten fühlt.

Wer selbst eine Idee oder ein Projekt vorstellen möchte, kann bei der Pitch Time die Bühne nutzen: Drei Minuten stehen zur Verfügung, um das eigene Vorhaben vorzustellen und anschließend beim Networking direkt mit Interessierten ins Gespräch zu kommen.


Grafik: Ostfalia

#wir.verändern – gemeinsam leben, studieren und arbeiten ohne Sexismus

Am 9. und 10. Oktober 2026 ist es soweit: Unter dem Motto #wir.verändern – gemeinsam leben, studieren und arbeiten ohne Sexismus lädt das Gleichstellungsbüro der Ostfalia zu zwei Veranstaltungstagen nach Wolfenbüttel ein.

Das Programm umfasst Vorträge, Workshops und Gespräche rund um Sexismus im Studium, im Beruf und im Privatleben. Ko-Veranstalter sind das Zentrum für erfolgreiches Lehren und Lernen (ZeLL), das feministische Kollektiv valente* und das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG). Die Angebote richten sich grundsätzlich an alle Geschlechter, einzelne Veranstaltungen sind FINTA*-Personen vorbehalten. Bei mehreren Programmpunkten ist auch eine Online-Teilnahme möglich.

Mit dabei sind auch Prof. Dr. Denise Sommer und Svenja Marquardt vom Institut für Öffentliche Kommunikation am Campus Salzgitter. Unter dem Titel „Wie sexistisch ist meine Lieblingsserie?“ laden sie zu einer multiperspektivischen Selbsterfahrung ein. Gemeinsam mit den Teilnehmenden gehen sie der Frage nach, wie Sexismus in Filmen, Serien und anderen Medienformaten sichtbar wird. Ergänzt wird die Auseinandersetzung durch medien- und entwicklungspsychologische Erkenntnisse.

Das Angebot findet am 9. und 10. Oktober jeweils von 11 bis 17 Uhr im Hörsaalzentrum Am Exer 11, Seminarraum 4, statt.

Hier geht es zum vollständigen Programm und zur Anmeldung.

Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch ein begleitetes kreatives Angebot des Gleichstellungsbüros. Am Samstag, 10. Oktober, lädt Sonja Warntjen von „Kunst für Verbindung die bleibt“ von 10 bis 14 Uhr zu einem Workshop in den Seminarraum 2, Am Exer 6, ein. Das Angebot findet ausschließlich in Präsenz statt und ist teilnahmebegrenzt.

Für das begleitete kreative Angebot ist eine separate Anmeldung erforderlich.

*FINTA steht für Frauen, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen.

Hier geht’s zum vollständigem Programm


Die nächste Ausgabe erscheint im Oktober 2026!

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E-Mail an pr-k@ostfalia.de.

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Fotos: Florian Stark / Mediendesign / Ostfalia

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