Neues aus Salzgitter | Januar & Februar 2024

Liebe ProfessorInnen, liebe MitarbeiterInnen, liebe Campus38-Freunde und Freundinnen, liebe Studierende,

diesen Newsletter müssen wir mit einer traurigen Nachricht beginnen: Michael Baur, Professor für Gamedesign, ist unerwartet von uns gegangen. Als ersten Artikel finden Sie den Nachruf unseres Dekans.

Aber wir wollen auch Positives berichten, über das was war und das was noch kommt, u.a.:

  • Vorträge, Gastbeiträge und Exkursionen
  • Mediendesign-Ausstellung und Preisverleihung
  • Viele neue Filme auf unserem YouTube-Kanal
  • Kommende Events wie der Zukunftstag, unsere Abschlussfeier für AbsolventInnen und die 9. Night of the Profs
  • Neue Praxisschwerpunkte im Studiengang Stadt- und Regionalmanagement und weitere Projekte

Viel Spaß beim Lesen!

PS: Haben Sie etwas für den Newsletter? Dann schicken Sie gerne jederzeit eine
E-Mail an pr-k@ostfalia.de.


Nachruf Michael Baur

Erinnerungen an Michael Baur. Fotos: Ostfalia

Wir trauern um Michael Baur.

Überraschend und unerwartet ist er am 1. Februar gestorben und die Nachricht trifft uns in Salzgitter tief. Denn wir verlieren mit Michael einen so vielseitig interessierten und engagierten Professor, der gemeinsam mit seinen Studierenden immer in Bewegung war, der immer noch eine Idee mehr hatte und dabei die Umsetzung nie aus dem Blick verlor, der spannende Exkursionen plante und als Games-Prof für die Welt der Spiele begeistern konnte – egal ob mit Bleistift und Papier, reale Umwelten oder eben an Konsole und Computer. Über Fachbereiche hinweg war er beweglich und präsent, und heute können wir sagen, wir vermissen diese ebenso starke wie beliebte Persönlichkeit sehr schmerzlich. Mit seinem Elan, seiner Begeisterungsfähigkeit, seinem fachlichen Tiefgang und der freudestrahlenden Präzision in der Lehre war er für uns ein Vorbild an Engagement und Nähe. Dies haben seine Studierenden möglicherweise am stärksten erfahren dürfen, vor allen Dingen vielleicht die, die im „Games-Labor“ an den Spielen von heute und morgen arbeiten durften.

Michael fehlt uns – als ein einzigartiger und toller Kollege, der uns über alle Fächergrenzen hinweg mit seiner Begeisterungsfähigkeit angesteckt hat, und wir wünschen uns, dass in den kommenden Tagen möglichst viele ihm einen stillen Gedanken schicken. Unser tiefes Beileid gilt seiner Frau und seiner Tochter „Lieber Michael, bei aller Trauer über Deinen zu frühen Tod, werden wir uns an der Ostfalia in Salzgitter immer an die Zeit mit Dir erinnern, an die unzähligen guten Gespräche, die anregenden, mit Dir geteilten Gedanken!”


Neues aus Salzgitter

Quelle: YouTube / Ostfalia Campus Salzgitter

Spendensummenrekord bei der X-MAS Show 2023

Die letzte X-MAS Show am 15. Dezember hat eine Rekordspendensumme erbracht. Mehr als 600 Euro konnte der studentische Verein Mediennetz e.V. im Rahmen der Veranstaltung einsammeln und an den Behinderten-Sportverein Salzgitter-Lebenstedt spenden.

Wir bedanken uns bei allen SpenderInnen!


Quelle: YouTube / Ostfalia Campus Salzgitter

Viele neue Filme auf unserem YouTube-Kanal

Auf dem YouTube-Kanal unserer Fakultät finden Sie wieder zahlreiche neue Filme, u. a. von den Tagungen (aus SRM, MK/MM und MD), das Making-Of Video des Sportmanagement-Kongresses sowie Animationsfilme zur Fakultät, zu Studium unter der Lupe und zu Campus38.

Klickt mal rein


Foto: Warsawa/Ostfalia

Save the dates: Events am Campus Salzgitter

Am Donnerstag, den 25. April findet der Zukunftstag am Campus Salzgitter statt.

Am Samstag, den 27. April findet die Abschlussfeier für unsere Absolventen und Absolventinnen aus dem Jahr 2023/2024 statt.

Am Freitag, den 24. Mai findet die 9. Night of the Profs am Campus Salzgitter statt


Neues aus dem Bereich Sportmanagement

Die Exkursionsgruppe vor dem LSB Niedersachsen in Hannover. Foto: Ostfalia

Angehende SportmanagerInnen besuchen LandesSportBund Niedersachsen

Dank der Kooperation der Ostfalia mit dem LandesSportBund (LSB) Niedersachsen haben die Studierenden des Studiengangs Sportmanagement die Möglichkeit, die Vereinsmanager/in-C-Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes zu erwerben. Voraussetzungen für die Lizenzerteilung im Rahmen des Studiums sind die erfolgreiche Teilnahme an den beiden Veranstaltungen „Vereine/Verbände“ und „Sportsoziologie“ sowie an der Exkursion zum LSB Niedersachsen.

Noch im Dezember 2023 fand die Exkursion zum LSB Niedersachsen nach Hannover mit Begleitung von Kerstin Roberg, Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben am Institut für Sportmanagement (IfS), statt. Im Rahmen eines Workshops lernten die Studierenden die Dachorganisation des organisierten Sports in Niedersachsen kennen, sowie deren Struktur und spezifischen Aufgabenfelder Sportpolitik, Sport- und Vereinsentwicklung, Verbandsentwicklung und Leistungssport.

Auch das Sportinternat für NachwuchsathletInnen, das in der Trägerschaft des LSB liegt, sowie der Olympiastützpunkt mit dem Sportleistungszentrum wurden besichtigt.


Bild: www.quotenmeter.de

Die Zukunft des E-Sport – Gastbeitrag der Ostfalia in Medien-Portal

Einen Beitrag zu dem spannenden Thema Zukunft des E-Sport hat Prof. Anja Corduan-Claussen vom IfS im Januar auf dem Medien-Portal Quotenmeter.de veröffentlicht. “E-Sport im Fokus: Förderung, Herausforderungen & Zukunftsaussichten” beleuchtet auf verschiedenen Ebenen die beeindruckende Dynamik, mit der sich der E-Sport in die Zukunft der Sportbranche hineinbewegt.

Hier geht es zum Artikel


Neues aus den Verkehrs- und Logistikstudiengängen

Quelle: https://www.agfk-brandenburg.de/2024/01/09/webinar-we-will-bike-you/

Webinar #WE WILL BIKE YOU mit 120 Teilnehmenden

Unter dem Titel #WE WILL BIKE YOU – Mit Medien & Kommunikation den Radverkehr voranbringen fand am 30. Januar 2024 ein Webinar der Reihe „Roadshow Radverkehr“, das digitale Fachvortragsformat der sieben BMDV-Stiftungsprofessuren, statt. Prof. Jana Kühl und ihr Team begrüßten drei spannende Fachvorträge von ExpertInnen, die sich auf wissenschaftlicher Ebene und in der Praxis mit der Schnittstelle von Radverkehrsförderung durch Kommunikation beschäftigen.

Sören Groth, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund, gab zunächst einen wissenschaftlichen Einblick in die „Mediale Produktionen von Alltags- und Freizeitmobilität: Das Auto und das Fahrrad im Blickpunkt einer systematischen Literaturanalyse“.

Thorben Prenzel, Geschäftsführer der RAD.SH, Kiel, beleuchtete die Hemmnisse und Lösungen der Radkommunikation in der Praxis.

Julia Bee, Professorin für Medienwissenschaft und Medienästhetik der Universität Siegen, referierte zum Thema: „Fahrradfahren in den Medien? Filme, TV-Serien und soziale Medien“. Ihre aktuelle Publikation Fahrradutopien ist kostenlos verfügbar unter: https://meson.press/books/fahrradutopien/.

Das Team der Professur Radverkehrsmanagement freute sich über 120 Teilnehmende am Webinar und eine rege Beteiligung.


Quelle: YouTube

Suffizienz in der Mobilität: Ringvorlesung mit Prof. Kühl an der TU Braunschweig

Braucht es mehr Suffizienzdenken für eine Verkehrswende? Mit der Botschaft „less is the new more“ begann Jana Kühl, Professorin für Radverkehrsmanagement, ihren Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung TU for Future der Technischen Universität Braunschweig am 24. Januar.

Suffizienz steht für Begrenzen und ein „Weniger“, es heißt, Material und Energie zu sparen. Nach einer Einführung in das Thema geht Kühl der Frage ihres Vortragstitels nach: „Suffizienz in der Mobilität – Vom Tabu zum Handlungsprinzip?“ (Mobilitäts-) Kulturen, Lebensweisen, Handlungsprinzipien und ein „gelungenes Leben“ sind nur einige der aufgezeigten Spannungsfelder, in denen sich Suffizienz bewegt. Im Anschluss an die Vorlesung diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit Prof. Jana Kühl kritisch zur Machbarkeit und Sinnhaftigkeit des Suffizienzgedankens in der Mobilität.

Der gesamte Vortrag ist hier zu sehen.

Die Veranstaltungsreihe bietet allen Studierenden und Interessierten unterschiedliche Blickwinkel und Lösungsansätze auf nachhaltigkeits- und klimarelevante Problematiken.


Ergebnisse des Workshops „Denkfabrik Fahrrad”. Foto: Ostfalia

Schulaktionstag „Denkfabrik Fahrrad“

Denk mal neu, denk mal anders! Unter dem Motto „Denkfabrik Fahrrad“ diskutierten die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) Wolfsburg am 18. Januar gemeinsam mit Mobilitätsexpertinnen und -experten der Ostfalia Hochschule Salzgitter. Erörtert wurden spannende und kritische Fragen rund um das Image des Radverkehrs, Radverkehrssicherheit, Mobilitätsbiographien, Straßenraumverteilung und Werbekampagnen für das Radfahren.

Begleitend wurde eine Umfrage zum Image und zu Identitätsfragen im Radverkehr unter den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des THGs durchgeführt. Ziel ist es, ein Stimmungsbild der Jugendlichen und jungen Erwachsenen abzubilden und dies in weitere Forschungen einzubinden.

Die Ergebnisse der Umfrage werden nach der Auswertung auf der Webseite des Teams Radverkehrsmanagement zur Verfügung gestellt.


Neues aus dem Bereich
Sportmanagement

v.l.: Im Fokus: Weltkulturerbe Rammelsberg (Foto: dpa/ Holfer Hollemann) und der Harz als Wandergebiet (Foto: Weicht)

Neue Praxisschwerpunkte im Studiengang Stadt- und Regionalmanagement

Zum Sommersemester 2024 starten im Studiengang SRM zwei neue Praxis- und Forschungsschwerpunkte.

  1. Besuchererlebnis-Optimierung am Weltkulturerbe Rammelsberg

Mit dem Weltkulturerbe Rammelsberg Goslar befasst sich der Praxisschwerpunkt unter Betreuung von Prof. Andreas Jain und Annalena Niemand (B.A.). Der Fokus liegt auf der Durchführung von Datenerhebungen, um relevante Informationen über die BesucherInnen zu gewinnen. Von Interesse sind etwa die Erwartungshaltungen der Gäste, aber auch welche Attraktionen im Harz neben dem Rammelsberg noch besucht werden. Das übergeordnete Ziel ist die Steigerung der Aufenthaltsqualität, mithin die Optimierung des Angebots und des Mitnahmeniveaus.

  1. Wandern als Möglichkeit regionaler Entwicklung

Wandern hat vor allem mit der Pandemie einen großen Popularitätsanstieg erlebt. Dieser neue Praxisschwerpunkt untersucht, wie eine Region davon profitieren kann, wenn sie von Wandernden genutzt wird. Im Fokus des Forschungschwerpunktes unter Betreung von Gregory Weicht (B.A.) stehen der Harz und die Stadt Goslar. Ziel ist eine konzeptionelle Ausarbeitung, die die Perspektiven aller Stakeholder berücksichtigt und Ideen zur Integration des Wanderns in die regionale Wertschöpfung abbildet.


Neues aus den Medienstudiengängen

Raphael Stajer, Milena Bassen, Luca Knoop (v. l. n. r.) wurden in diesem Jahr mit den Ostfalia Medienpreisen Salzgitter ausgezeichnet. Foto: Vakalopoulos/Ostfalia.

Die Eröffnung der 14. Mediendesign-Ausstellung erfolte durch den Dekan Prof. Dr. Harald Rau. Die Mitarbeitenden Celine Berisha und Hüseyin Albayrak moderierten die Mediendesign-Ausstellung. Fotos: Vakalopoulos/Ostfalia.

Studentische Arbeiten mit den Ostfalia Medienpreisen ausgezeichnet

Unter dem Motto „Input – Output“ wurden bei der 14. Mediendesign-Ausstellung der Ostfalia am Campus Salzgitter om 23. bis 25. Januar die Arbeiten der Studierenden aus dem Bachelor- und Masterstudiengang Mediendesign der vergangenen zwei Semestern gezeigt. Zu sehen waren mehr als 60 ausgewählte Exponate aus den Bereichen Animation, Bewegtbild, Games oder Kommunikationsdesign. Höhepunkt war auch in diesem Jahr die Verleihung der Ostfalia Medienpreise Salzgitter für die besten Arbeiten sowie der Publikumspreise.

Die Ostfalia Medienpreise Salzgitter wurden in drei Kategorien durch eine Jury-Entscheidung vergeben: Über den Preis in der Kategorie Bewegtbild-Design darf sich Rapahel Stajer für seinen Real-Film „In den Fugen der Zeit“freuen. Milena Bassen erhielt den Preis in der Kategorie Kommunikationsdesign für ihre Arbeit mit dem Titel „Alltagsmelodien“. Der Preis in der Kategorie Interactive Design ging an Luca Knoop für das Game „Aigents“. Gestiftet von der Stadt Salzgitter und der Öffentlichen Versicherung Braunschweig, sind die Preise jeweils mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert.

Die Publikumspreise, gestiftet von der B12-Gruppe und jeweils mit 500 Euro Preisgeld verbunden, gingen an Laura Knop (Preis für Kommunikationsdesign), Moritz Winkler (Preis für Interaktive Medien) sowie an Jennifer Spassov und Delia Keberlehn (Preis für Audiovisuelle Medien).


Daria Brakmann (links) und Moderatorin Selina Bauer (rechts) im TV38 Studio. Foto: TV38

Masterabsolventin des Studiengangs Kommunikationsmanagement (KM) zu Gast bei TV38

Im Rahmen der Podcastreihe „Young and Wise?!“ wurde Daria Brakmann (M.A.) im Dezember von TV38 zu einem Interview eingeladen. Die Podcastreihe befasst sich mit Themen, die junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren interessieren und beschäftigen. Moderatorin und Alumni Selina Bauer ist selbst Mitte 20 und spricht in der aktuellen Folge mit unserer KM-Absolventin und Mitarbeiterin am Institut für Öffentliche Kommunikation, Daria Brakmann, über ihre mit dem wissenschaftlichen Nachwuchspreis der Ostfalia ausgezeichnete Masterarbeit.

In ihrer Arbeit beschäftigte sie sich mit dem Thema Medienkompetenzvermittlung an Schulen. In dem Interview ging es vor allem um die Erkenntnisse der Forschung, aber auch über mögliche Veränderungen in der Zukunft wurde philosophiert. Wer mehr Hintergrundwissen zum Thema Medienkompetenzvermittlung an Schulen wissen oder sich einen Eindruck über das Vorgehen bei einer Masterarbeit verschaffen möchte, sollte unbedingt in die zweite Folge des Podcasts „Young and Wise?!“ reinhören.  

Hier geht’s zur Podcastfolge


Quelle: https://mediendesign-studium.ostfalia.de/projekt/enjoy-your-breakfast/

Ostfalia-Studierende zeigen eigene Animationsfilme bei ZDF Werkschau in Mainz

Bei einer Netzwerkveranstaltung der AG Animationsfilm und dem ZDF präsentierten Mediendesign-Studierende am 30. Januar ihre eigenen Animationsfilme im Rahmen der Werkschau „Animated Future“. Die Veranstaltung zielt darauf ab, eine Verbindung zwischen den Redaktionen des Senders und der deutschen Animationsfilmszene herzustellen. Außerdem wurde zum Thema „Was macht der Nachwuchs der Animation nach dem Studium?“ diskutiert.

Danny Seggelke, Student und Mitarbeiter am Institut für Mediendesign, zeigte seinen Kurzfilm „Enjoy Your Breakfast“, der im Rahmen seiner Bachelorarbeit entstand. Der 3D-Animationsfilm zeigt einen kleinen Roboter, der nicht an das Regal mit seinem Frühstück kommt.

„Animation macht die Fantasie zur Wirklichkeit“, beschreibt Seggelke seine Begeisterung für die Welt der Animation. Die Animation ermögliche es, die Grenzen der Realität zu sprengen, und auch die technische Umsetzung fasziniert den Ostfalia-Mitarbeiter.

Mercedeh Jahanshahi, Mediendesign-Studentin, präsentiert ihren Animationsfilm „Puzzle“. Die Geschichte handelt von Puzzeln mit einem Einblick in den Alltag eines Paares. Besonders an dem Beitrag ist der gewählte Stil – während die Puzzleteile in 3D abgebildet sind, sind die Figuren in 2D gezeichnet.

„Die Werkschau ist für mich ein erster Schritt, meiner Animation eine Plattform zu geben. Außerdem erhoffe ich mir, dadurch mehr Selbstbewusstsein zu erlangen, weitere Projekte zu machen und diese zukünftig bei Festivals einzureichen“, berichtet die Studentin über ihre Teilnahme. Pläne für die Zukunft hat die angehende Animationsdesignerin einige: „Ich arbeite momentan im Rahmen meines Master-Studiums an einem Konzept für eine Animations-Serie im Krimi-Genre und natürlich möchte ich auch noch weitere Kurzfilm-Animationen machen.“


Eindrücke von der Forschungsreise nach Vietnam. Fotos: Ostfalia/privat

REVFIN – Ein internationales Projekt zur Reduzierung der Meeresverschmutzung

Vietnam belegt den dritten Platz der weltweit umweltschädlichsten Länder. Vom Bundesumweltministerium wurde daher das Projekt „REVFIN Vietnam“ ins Leben gerufen. Es soll die Verschmutzung der Meeresumwelt durch verlorene Fischernetze reduzieren und einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der biologischen Vielfalt der Meeresökosysteme und zur Förderung des Umweltbewusstseins in Vietnam zu leisten. In Zusammenarbeit mit vietnamesischen Universitäten und Praxispartnern aus der Kunststoff- und Fischereiindustrie in Vietnam soll dazu eine geschlossene Prozesskette für das Recycling von Fischereigeräten entwickelt werden.

Im Januar 2024 konnte eine Ostfalia Projektgruppe im Rahmen des REVFIN Projekts eine wichtige Konferenz an der Ha Long University in Vietnam besuchen. Aus der Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien waren Prof. Harald Rau und Mitarbeiter Marlin Frank (M.A.) dabei.

Thema war das innovative Recycling von Fischernetzen und anderen Kunststoffabfällen aus der Fischereiindustrie. Die Reise bot Gelegenheit zur intensiven Recherche vor Ort, den Austausch mit ProduzentInnen von Fischernetzen und mit lokalen ExpertInnen und Interessengruppen. Die Delegation konnte verschiedene Fischereigeräte auf ihre Kunststoffzusammensetzung untersuchen und damit einen umfassenden Einblick in die aktuelle Lage in Vietnam und potenzielle Ansätze für das zukünftige Recycling gewinnen.

Die Reise nach Vietnam brachte wichtige Kontakte und wertvolle Daten – und neue Zuversicht, das REVFIN Projekt weiter zum Erfolg voranzutreiben. Zum Abschluss der Reise gab es noch eine Kostprobe: frische Felsenaustern direkt vom Kutter.


Neues aus der Ostfalia

Ostfalia Baumpflanzaktion 2023 in Heiningen, Wolfenbüttel. Foto: Ostfalia

Sportmanagement-Studierende organisieren Online-VOstfalia Baumpflanzaktion am 2. Märzrtragsreihe zur katalanischen Sportkultur

Ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen – das ist das Ziel der Baumpflanzaktion der Ostfalia in Kooperation mit dem Rittergut Lucklum am 2. März.

Bereits letztes Jahr haben Studierende der Ostfalia im Rahmen einer studentisch organisierten Initiative über 3.000 Setzlinge in Heiningen, Wolfenbüttel gepflanzt. Hier möchten wir ansetzen und die Initiative im Rahmen des Projekts Nachhaltige Ostfalia fortführen. Die Baumpflanzaktion Ostfalia 2024 findet in Form einer Exkursion statt und wird durch den Wissens- und Technologietransfer (WTT) der Ostfalia organisiert. Alle Studierenden sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Eine private Teilnahme von Mitarbeitenden der Ostfalia ist ebenfalls willkommen.

Für die Teilnahme müssen Sie sich im Moodlekurs Baumpflanzaktion Ostfalia 2024 einschreiben. Dort finden sich auch die Informationen zur Anfahrt, zum Treffpunkt, der zu bepflanzenden Fläche sowie das Exkursionsprogramm.

Für Rückfragen oder Anmerkungen steht das Team des Wissens- und Technologietransfer zur Verfügung.


Der nächste Newsletter erscheint Mitte März 2024!




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