Liebe ProfessorInnen, liebe MitarbeiterInnen, liebe Campus38-Freunde und Freundinnen, liebe Studierende,
die Prüfungsphase ist geschafft, die vorlesungsfreie Zeit beginnt. Wir hoffen, Sie konnten Ihre Prüfungen erfolgreich durchführen und absolvieren!
Bevor es in die Semesterferien geht, heute noch ein paar Rückblicke auf das sehr abwechslungsreiche Sommersemester mit Exkursionen, verschiedensten Events, Praxisprojekten, Veröffentlichungen, …
Hier ein paar Highlights:
- SRM & TM: Bürgerbefragung Ronnenberg, Meet & Lunch
- SPM: Beitragskonzept für den MTV Wolfenbüttel
- Medien: MD-Speeddating & Sevilla Exkursion
- RVM: Lego-Serious-Play Workshop
- VM: Hamburg-Exkursion
UND: Das neue Campus38 Magazin erscheint am Freitag – also nehmen Sie sich am Tag der Klausureinsicht noch gerne Lesestoff für den Sommer mit!
Viel Spaß beim Lesen!
Ihr Campus38-Team
Neues aus Salzgitter

Foto: Marie Ruhm / Ostfalia
Ausgezeichnete Lehre an der Ostfalia
Für ihr besonderes Engagement in der Lehre wurden beim diesjährigen Tag der Lehre am 4. Juni auf dem Campus Suderburg drei Lehrende mit dem Ostfalia Lehrpreis geehrt:
- Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. Marco Brey (Fakultät Sport-Verkehr-Tourismus-Medien) überzeugte mit seiner Veranstaltung „Hyperloop, MegaHub & Co – Innovative Lösungen für Verkehr und Logistik“. Die Jury lobte die klare Struktur, anschauliche Inhalte und motivierende Vermittlung komplexer Themen.
- Prof. Dr. Denis Royer (Fakultät Wirtschaft) wurde für „Enterprise Information Systems und E-Commerce“ ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben war der Einsatz innovativer Methoden wie LEGO Scrum Simulation und Flipped Classroom.
- In der Kategorie „Beste Lehre“ wurde Prof. Dr.-Ing. Jan-Frederik Lass(Fakultät Fahrzeugtechnik) für die gelungene Verbindung von Theorie und Praxis in seiner Lehre prämiert.
Darüber hinaus wurden Claudia Dinse-Ferenczi und Bettina Berthold-Löffler(beide Fakultät Wirtschaft) mit dem Landeszertifikat Hochschullehre Niedersachsen ausgezeichnet. Der „Tag der Lehre“ widmete sich dieses Jahr dem Thema „Lehre für nachhaltige Entwicklung“ und bot Lehrenden erneut eine Plattform zum Austausch und zur Weiterentwicklung innovativer Lehrformate.
Hier geht’s zum vollständigen Artikel

Foto: Ostfalia
BewegUns – Studierende gestalten Mobilitätsveranstaltung im WOW
Im Rahmen des Kurses Eventmanagement organisierten Studierende des Studiengangs Stadt- und Regionalmanagement unter der Leitung von Prof. Kühl die Veranstaltung BewegUns im Wissensort Wolfenbüttel (WOW).
Gezeigt wurden wiederum kreative Arbeiten aus dem Kurs Wandel durch Kommunikation im Studiengang Medienkommunikation, die sich kritisch mit Mobilität und Kommunikationsmechanismen wie Storytelling, Nudging und Greenwashing auseinandersetzten.
Ein Highlight war die Vorführung des Dokumentarfilms A HUMAN RIDE von Regisseur Kristian Gründling, der für die Veranstaltung anreiste. Im Anschluss diskutierten ExpertInnen wie Juliane Krause (plan&rat), Norbert Lachnit (Barrierefreiheit) und Prof. Dr.-Ing. Jan Büchsenschuß (Ostfalia) gemeinsam mit dem Regisseur über Mobilität als gesellschaftliches Grundbedürfnis.
Die Veranstaltung bot Raum für Austausch und Reflexion – und den Studierenden die Chance, wertvolle Praxiserfahrung in der Veranstaltungsplanung zu sammeln.

Alle aktuellen Filme online auf unserem Youtube-Kanal, zum Beispiel die Exkursion zum Brenner Basistunnel, der Open Campus Film und ganz neu: Der Imagefilm für den Studiengang Digitales Storytelling.
Neues aus den Bereichen Tourismus-, Stadt- und Regionalmanagement

Foto: Ostfalia
Praxisschwerpunkt Stadtmarketing – Präsentation der Bürgerbefragung Ronnenberg
Im Rahmen des Praxisprojekts mit der Stadt Ronnenberg präsentierten einige Viertsemester des Studiengangs Stadt- und Regionalmanagement (s. Bild) Ende Mai ihre erarbeiteten Konzepte und Analysen. Unter den Gästen war auch Ronnenbergs Bürgermeister Marlo Kratzke.
Für die Imageanalyse der Stadt Ronnenberg wurde im Vorfeld eine Bürgerbefragung durchgeführt mit dem Ziel, ein authentisches Meinungsbild der Einwohner zur Wahrnehmung ihrer Stadt zu gewinnen. Die Befragung stieß auf großes Interesse: Es konnten zahlreiche Bürger erreicht und ihre Einschätzungen zum Image Ronnenbergs erfasst werden. Die Studierenden gaben der Stadt fundierte Handlungsempfehlungen für ein zukunftsorientiertes Stadtmarketing – mit dem Ziel, Ronnenbergs Stärken besser sichtbar zu machen und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger zu fördern.

SRM und TM-Studierende beim Meet & Lunch. Foto: Ostfalia
SRM & TM „Meet & Lunch“ mit den Alumni
Zum Auftakt der Night of the Profs im Mai fand ein gemeinsames Meet & Lunch der Studiengänge Tourismusmanagement (TM) und Stadt- und Regionalmanagement (SRM) statt. In entspannter Atmosphäre kamen Studierende beider Studiengänge miteinander sowie mit Alumni ins Gespräch.
Bei Snacks und Getränken von den Ständen des AStA entwickelten sich lebendige Gespräche über Studienerfahrungen, Berufseinstieg und individuelle Karrierewege. Die persönlichen Einblicke der Alumni boten wertvolle Impulse für die Studierenden – und Hinweise auf offene Praktikumsstellen. So entstand ein vielseitiger und gewinnbringender Austausch – ein rundum gelungenes Format, das Vernetzung und Inspiration gleichermaßen förderte.


Fotos: Wadsack / Ostfalia
Immobilienmanagement-Exkursion zum St. Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter-Bad
Eine Gruppe Studierender im Fach Immobilienmanagement war im Mai zu Gast im St. Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter-Bad. Die Besonderheit: Direkt neben dem bestehenden Altbau wird ein komplett neues Krankenhaus errichtet (siehe Bilder).
Der Geschäftsführer des Krankenhauses, Lutz Blume, führte durch den Neubau, wo gerade der Innenausbau im Gange ist. Neben Herausforderungen des Baumanagements erläuterte er die konzeptionellen Planungen für die Nutzung des Altbaus und gab Einblicke zu der Einbindung in den Stadtteil Salzgitter-Bad.
Neues aus dem Sportmanagement

v.l.n.r.: Leander Michalow (Projektleiter), Finn Herbst, Lara Heinrich, Felix Hahn, Raphael Weiler, David Ulrich, Stephan Ehlers (MTV Wolfenbüttel). Foto: Ostfalia
Beitragsordnung neu gedacht – Sportmanagementstudierende entwickeln ein Beitragskonzept für den MTV Wolfenbüttel
Wie lassen sich Mitgliedsbeiträge fair und zukunftsfähig gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Sportmanagement-Studierende im Kurs Projektmanagement bei AdL Dipl.-Kffr. Kerstin Roberg – in Zusammenarbeit mit dem MTV Wolfenbüttel.
Hintergrund: Der Anteil der Mitgliedsbeiträge an den Vereinseinnahmen liegtaktuell bei nur rund 50 %. Ziel war es, ein neues Beitragsmodell zu entwickeln,das diesen Anteil auf 60–70 % erhöht – ohne die Mitglieder zu überlasten. Nach einer umfassenden Analyse der bisherigenBeitragsstruktur und eines Benchmarks mit anderen Sportvereinen standen zwei Modellvorschläge im Mittelpunkt:
- das Modell KSV Baunatal mit Grundbeitrag, sportartspezifischen Zuschlägen und klarer Gruppeneinteilung
- ein Stufenmodell (Bronze, Silber, Gold), das Mitgliedern eine flexible Wahl zwischen Leistungspaketen ermöglicht.
Beide Konzepte verbinden soziale Fairness mit wirtschaftlicher Steuerbarkeit und dienen dem Verein als wertvolle Entscheidungsgrundlage. Eine Umsetzung steht noch aus. Die Ergebnisse wurden Ende Mai auf dem Campus Salzgitter vorgestellt. Auftraggeber Stephan Ehlers (MTV) zeigte sich sehr zufrieden mit dem Engagement der Studierenden.

Prof. Lutz Thieme, Gastgeber der Veranstaltung bei seiner Eröffnungsansprache. Fotos: Wadsack / Ostfalia
Prof. Ronald Wadsack zu Gast auf der Jahrestagung des Arbeitskreises Sportökonomie
Ende Mai 2025 trafen sich Hochschul-VertreterInnen aus Sportökonomie und Sportmanagement zu dem jährlichen Arbeitskreis-Treffen am Rhein-Ahr-Campus der HS Koblenz in Remagen.
In einem Panel wurde von Prof. Ronald Wadsack der gemeinsam mit Gabriele Wach erarbeitete Beitrag zu „Finanzströmen im Doping“ vorgestellt und mit TeilnehmerInnen diskutiert. In dem Beitrag wird der Blick auf die wirtschaftlichen Bezüge im Vergleich zu bis dato vorhandenen Untersuchungen deutlich erweitert. Die dargestellte Systematik bietet eine gute Grundlage für weitere Analysen zu dem Thema, auch wenn die empirische Bearbeitung echte Herausforderungen birgt. Da fast alle VertreterInnen der Hochschulen in Remagen vor Ort waren, konnten alte Kontakte aufgefrischt und neue aufgebaut werden.
Neues aus dem Medienbereich

Foto: Anton Rusch / Ostfalia
Das 8. Campus38 Magazin ist da!
Wie immer ist die Produktion auf Hochtouren gelaufen, damit Sie alle das Magazin zum Tag der Klausureinsicht am 4. Juli in den Händen halten können.
Von Studierenden geschrieben und produziert – und nicht nur für Studierende lesenswert. Interdisplinarität is king: Wieder hat unsere Lehrredaktion Print (MK2 und MK4), unter der Leitung von Prof. Ollrog, eng mit dem Studiengang Mediendesign und Prof. Neuburg zusammengearbeitet. Und so entstand auch wieder ein echter Hingucker mit ansprechendem Design und Inhalten, diesmal unter dem Leitthema “Freiheit” … Seien Sie gespannt, was sich die Studierenden dazu haben einfallen lassen!
Campus38 – ab Juli überall auf dem Campus Salzgitter und an ausgewählten Verteilstellen.


Quelle/Foto: Mediendesign/Ostfalia
Wie erfahre ich mehr über den beruflichen Alltag von MediendesignerInnen?
Projektmanagement – Scrum – MD-Speed-Dating. In Kürze umschreiben diese drei Begriffe, wie Bachelor-Studierende des 4. Semesters Mediendesign im Rahmen eines Seminars über agile Lern- und Organisationsmethoden einen Ort der Begegnung mit Profis konzipiert und realisiert haben. Ende Mai war es soweit: Insgesamt acht Medienagenturen aus Braunschweig, Hannover und dem Harz waren der Einladung in der Kürze der Vorbereitungszeit gefolgt und standen vor Ort den Fragen der Studierenden im klassischen Mensch-wechsele-dich-Modus zur Verfügung.
Rückblickend geht ein großes Dankeschön an die Gäste für die Einblicke in ihre so unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkte – und ein großes Lob an die Studierenden, die sich „so richtig ins Zeug gelegt haben“, freut sich Dr. Heike Hümme vom Institut für Mediendesign, in deren Seminar das Event geplant wurde. Nicht nur sie war begeistert über die sehr angenehme Atmosphäre an diesem Spätnachmittag.
Foto: Ostfalia
MM und MK auf Exkursion nach Sevilla
Die Ostfalia pflegt internationale Beziehungen und hat ein großes Netzwerk, von dem unsere Studierenden profitieren. Im Mai ging es für 20 Studierende des Studiengangs Medienmanagement (B.A.) und Medienkommunikation (B.A.) auf Exkursion nach Sevilla, um unsere zwei Partnerhochschulen zu besuchen und Filmprojekte zu realisieren. Begleitet und organisiert wurde die Exkursion von Prof. Andreas Kölmel und seinen Mitarbeitenden Tonio Vakalopoulos (M.Sc.) und Daria Brakmann (M.A.).
An der EUSA und bei der Universidad de Sevilla bekamen die Studierenden Einblicke in die Lehre, unter anderem in das Fotolabor und die unterschiedlichen Filmstudios und konnten sich mit den spanischen Lehrenden vernetzen, unter anderem gab es einen Austausch über die Filmprojekte, bei denen die spanischen Kolleginnen und Kollegen noch letzte Tipps gaben.
Neben den Besuchen der zwei Partnerhochschulen ging es nämlich auch um die Produktion von internationalen Filmen. Bei der Themenwahl konnten sich die Studierenden kreativ ausleben, so reichen sie von einer traditionellen Tapasbar über Straßenmusikern und das Studentenleben in Sevilla bis hin zu einem Besuch in der Markthalle. Vor Ort erhielten die Studierenden noch einen Kameraworkshop und praktische Unterstützung bei der Umsetzung. Prof. Kölmel und sein Team sehen die Exkursion als vollen Erfolg. So resümiert Daria Brakmann abschließend:
„Internationale Exkursionen bieten den Studierenden einen wichtigen Mehrwert, den sie auch zu schätzen wissen. Die Studierende wachsen über sich hinaus, lernen mit neuen Herausforderungen umzugehen, überwinden Sprachbarrieren und werten ihr persönliches Portfolio durch den internationalen Film nochmal auf.” |


Fotos: Viktor Sterwald / Haus der Wissenschaft
Felix Büsching und Denise Sommer vertreten die Ostfalia beim 4. Salon der Wissenschaft
Vier Gesprächsrunden à 15 Minuten an 20 Tischen – beim diesjährigen Salon der Wissenschaft am 18. Juni 2025 im TrafoHub in Braunschweig hatten interessierte Besucher*innen wieder die Möglichkeit sich mit Forschenden aus der Region über aktuelle wissenschaftliche Themen auszutauschen. Für die Ostfalia Hochschule waren Prof. Felix Büsching (Fakultät für Elektro- und Informationstechnik) und Prof. Denise Sommer (Fakultät Verkehr – Sport–Tourismus – Medien) mit dabei. Sie sprachen mit den Gästen unter anderem über die Rolle von Smart-Home-Technologien bei der Verbrechensaufklärung und über die vielfältigen Anforderungen an Medienkompetenz im digitalen Zeitalter.
In der Eröffnungsrunde des vom Haus der Wissenschaft veranstalteten Abends betonten Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum und TU-Präsidentin Prof. Angela Ittel im Lichte der aktuellen politischen Ereignisse die große Wichtigkeit freier und unabhängiger Forschung. Die lebhaften Diskussionen zwischen Gästen und WissenschaftlerInnen folgten diesem Motto und regten auch über die 15-minütigen Runden hinaus reichlich Austausch für einen gelungenen Abend an.

Quelle: Springer Nature
Studie aus Abschlussarbeit veröffentlicht
Prof. Ollrog und Megan Hanisch (M.A.), wissenschaftliche Mitarbeiterin, vom Institut für Öffentliche Kommunikation konnten gemeinsam mit einem Medienkommunikations-Absolventen Ergebnisse aus seiner Bachelorarbeit auf der Konferenz des internationalen und interdisziplinären Forschungsnetzwerkes „Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation“ (EUKO) vorstellen. Die Abschlussarbeit beschäftigte sich mit Stichpunktnachrichten im Printjournalismus als alternative Inhaltsvermittlung als Strategie gegen verkürzte Aufmerksamkeitsspannen.
In der Publikationsreihe EUKO ist nun der Aufsatz Stichpunktnachrichten als neue textbasierte Vermittlungsform erschienen.

v.l.n.r.: Franco Canosa (BLSK), Katharina Dahlke (WIS), Felix Teubler (Kommunikationsmanagement-Student). Foto: Mödeker
KM-Praxisprojekt mit der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH
Im Mai war die Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) Teil eines spannenden Projekts an unserem Campus: In unserem TV-Studio interviewten Kommunikationsmanagement-Studierende im Rahmen der Master-Vertiefung „Moderieren“ die Teilnehmer des CrossMentoring-Projekts der WISzu ihren Erfahrungen im Programm.
Ein echtes Praxisformat unter Livebedingungen: authentisch, lebendig und mit vielen Perspektiven! Die entstandenen Clips boten nicht nur den CrossMentoring-Tandems wertvolle Reflexionsimpulse, sondern fördern auch die journalistische Kompetenz der Studierenden.
Neues aus den Verkehrs- und Logistikstudiengängen

Quelle: Ostfalia
Jetzt noch anmelden zur Tagung „Modalitäten – Mobilitätskulturen in Bewegung”
Wie schaffen wir es, Mobilitätskulturen zu etablieren, mit denen alle Menschen in ihren Bedürfnissen gesehen und nachhaltige Optionen zum Mittel der Wahl werden?
Prof. Jana Kühl und ihr Team der Ostfalia-Stiftungsprofessur für Radverkehrsmanagement laden herzlich zur Tagung „Modalitäten –Mobilitätskulturen in Bewegung“ am 4. September 2025 im Haus der Wissenschaft in Braunschweig ein. Wir möchten aus wissenschaftlicher Perspektive auf den Radverkehr und die Mobilitätskulturen der Zukunft schauen und Stellschrauben in Politik, Planung, Gesellschaft und Medien ausloten.
Melden Sie sich jetzt noch bis zum 31. Juli 2025 an! Mehr Informationen findest du unter www.modalitaeten.de


Eindrücke von der Exkursion nach Hamburg. Fotos: Hoefs / Ostfalia
IfVM: Ausgewählte Einblicke in Verkehr und Logistik – Exkursion nach Hamburg
Insgesamt 20 Studierende verschiedener Studiengänge aus dem Bereich Verkehr und Logistik gingen im Mai unter Organisation des Instituts für Verkehrsmanagement auf eine praxisiorientierte Exkursion an die Waterkant.
Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (vhh.mobility) präsentierten ihren modernen Betriebshof in HH-Bergedorf. Ursprünglich ein Betriebshof für den reinen Dieselbetrieb, ist hier die Transformation in die Zukunft des Linienverkehrs bereits Realität. Sowohl die verbleibenden Diesel-, als auch die stetig wachsende Flotte an Elektrobussen werden hier gepflegt, gewartet und repariert. Für die Stromversorgung der Elektrofahrzeuge wurde eine umfangreiche Ladeinfrastruktur installiert. Außerdem erhielt die Gruppe Informationen zum autonomen Fahrprojekt ahoi. Eine kleine Hafenrundfahrt am Nachmittag schuf die Verknüpfung zur Besichtigung des weitgehend automatisierten Containerterminal Altenwerder der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am folgenden Tag. Im eigens gecharterten Bus konnte der Lade- und Löschbetrieb sowie die Containerabfertigung unter fachkundiger Begleitung seitens der HHLA beobachtet werden.
Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch des ICE-Betriebswerks HH-Eidelstedt der DB Fernverkehr AG. Mehrere Baureihen ICE-Triebzüge werden hier gewartet und instandgehalten. Insbesondere bei der Baureihe 401 besitztdas Werk große Expertise, der Werkführer konnte aus der unmittelbaren Praxis tiefe Einblicke an die Gruppe weitergeben. Höhepunkt an Bord des ICE 1 war für viele Studierende die einmalige Gelegenheit, den Führerraum eines Hochgeschwindigkeitszuges zu besichtigen.
Mit diesen tollen Eindrücken einer gelungenen Exkursion trat die Gruppe die Heimreise an.

Foto: Baaske / Ostfalia
LEGO® in der Lehre – Zusammenhänge sozialer und kultureller Faktoren der Mobilität sichtbar machen
Der Kurs „Soziale und kulturelle Faktoren der Mobilität“ bei Prof. Dr. Kühl hat zum Semesterabschluss auf kreative Art und Weise komplexe Zusammenhänge des Handlungsfeldes Mobilität mit LEGO® visualisiert und greifbar gemacht.
Unter Anleitung von Andrea Bode und Jonathan Benecke aus dem AGGIT-Projekt wurden mit der Methode des LEGO Serious Play® unterschiedliche Mobilitätsfaktoren in Zusammenhang gebracht. Nach einem Einstieg mit Skillbuilding, in dem gelernt wurde, wie abstrakte Begriffe durch LEGO® gestaltet werden können, wurden einzelne Referatsthemen in Einzelmodellen zu einem Gruppenmodell der „idealen Welt nachhaltiger Mobilität“ neu strukturiert. Das „Denken mit den Händen“ und Erklären anhand von LEGO®-Steinen und -Figuren hat die Studierendenzu einer intensiven Diskussion um die Vielschichtigkeit und Vernetzung Faktorenauf individueller und struktureller Ebene angeregt.
Der zugleich spaßige und arbeitsintensive Kursabschluss wurde durch die Studierenden sehr positiv bewertet und wird auch in der weiteren Lehre bei Prof. Kühl Verwendung finden. Neugierig?
Hier geht es zum Methodenbaukasten

Foto: V. Carrero Ramos
Aktionstag Mobilität im Julius-Spiegelberg-Gymnasium in Vechelde
Im Rahmen des Projekts „Bike to School“ besuchte das Radteam im Juni das Julius-Spiegelberg-Gymnasium (JSG) in Vechelde. Prof. Jana Kühl motivierte die SchülerInnen in Ihrem Eröffnungsvortrag dazu, ihr eigenes Mobilitätsverhalten zu reflektieren und darüber nachzudenken, wie sie persönlich zu gesellschaftlichem Wandel beitragen können. Im Anschluss stellte Andreas Eggeling aktuelle Ergebnisse zu „Bike to School“ vor. Das JSG ist im Rahmen dieser Initiative als Modellschule aktiv und untersucht, wie das Radfahren für Schüler attraktiver, zugänglicher und sicherer gestaltet werden kann.
Studierende der Ostfalia präsentierten dazu einen im Semester entworfenen Schulradwegplan für das Gymnasium. Während ihrer praxisorientierten Arbeit standen sie in ständigem Austausch mit den SchülerInnen und sammelten dabei wertvolles Feedback. Das abwechslungsreiche Programm, das zusammen mit der Mobilitätsbeauftragten der Schule gestaltet wurde, wurde durch interaktive Stationen ergänzt, wie Virtual-Reality-Simulationen, ein Fahrrad- und CO₂-Quiz, verschiedene Aktivitäten rund um E-Bikes, Fahrradwartung sowie Verkehrssicherheit und natürlich komprimierte Studiengangsinformationen der Ostfalia.
Mehr zum Tag auf den Seiten des Radteams

Foto: Ponomarev
Radteam auf der „Grünen Forschungsstraße“ bei der AK-MoVe Konferenz in Karlsruhe
Im Mai fand die 20. Jahrestagung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr (AK MoVe) der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) in Karlsruhestatt.
Die Veranstaltung verdeutlichte, welche Themen derzeit die Mobilitätsforschung in Deutschland prägen. Stellt man sich die gesamte Konferenz als eine Stadt vor, dann genießen an ihrer „Hauptstraße“ – meistens die „großen” Verkehrsmittel Priorität: Das Auto, die Eisenbahn, (z. B. Nutzung der Bahnhöfe, Deutschland-Ticket), Busse und Buslinien. Links und rechts an der „Forschungsstraße” liegen die Spuren für Fahrräder (Themen wie Fahrradmobilität, Gerechtigkeit, politische Teilhabe) sowie Parkplätze (Straßenraumnutzung, städtische/ländlicheMobilität).
Eine große thematische Diversität zeigte sich in der Posterwalk-Session, die als metaphorische Gehwege entlang der „Forschungsstraße” liegen. Auch die Ostfalia Hochschule war mit einem Poster vertreten – zur laufenden Studie Geschichte der deutschen Fahrradpolitik, präsentiert von Konstantin Ponomarev, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team Radverkehrsmanagement.
Die Konferenz AK MoVe in Karlsruhe hinterließ insgesamt die Hoffnung, dass die
„grüne Welle” auf der „Forschungsstraße” weiterrollt.


Campus Salzgitter on Air: Prof. Küblböck im Forschungspodcast und ZeLL-Podcast mit Prof. Ollrog
In den vergangenen Wochen waren Mitarbeiter und Lehrende wieder in einigen Podcasts zu hören.
In der Mai-Folge von „Einfach Forschung” berichtete Professor für Tourismus- und Freizeitmanagement, Stefan Küblböck, über seine Forschung zu spirituellen Reisen. Unter anderem ging es um die Frage, wie Suche nach dem Tiefgründigen mit der als oberflächig geltenden Welt des Tourismus in Einklang gebracht werden kann. Neben den vielen positiven Aspekten, insbesondere der heilsamen Wirkung auf die Reisenden, kamen auch die Schattenseiten des Tourismus zur Sprache. Diese entstehen, so Stefan Küblböck, im Feld des spirituellen Reisens aber auch im „Dark Tourism“ insbesondere durch das Unvermögen der Touristen sich auf besondere Orte respektvoll einzulassen.
Marc-Christian Ollrog, Professor für Journalistik und Leiter des Instituts für Öffentliche Kommunikation stand im Frühjahr den Machern des ZeLL-Podcasts Rede und Antwort zum Thema Selbstwirksamkeit, Selbstbestätigung und Motivation, aber auch Fehlerkultur von Studierenden innerhalb seiner Lehre.
Beide Podcasts sind unter anderem bei Spotify zu hören.
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