Kein Laut ist zu hören. Stille, bis auf das Knistern der Blätter unter jedem Schritt und das leise Rauschen des Windes in den Baumkronen. Hier, in den Tiefen des Waldes ist der Luchs zu Hause. Hier fühlt er sich wohl. Doch das war nicht immer so. Einst rotteten die Menschen ihn skrupellos aus, jetzt ist er wieder da, aber noch lange nicht sicher…
Wie der Luchs zum Staatsfeind wurde
Mit dem Beginn der Industrialisierung startete auch die massive Rodung der Wälder. Damit wurde nicht nur dem Luchs der Lebensraum genommen, sondern auch seinen Beutetieren. Die Folge: Er machte vermehrt Jagd auf Nutztiere der lokalen Bevölkerung und entpuppte sich schnell zum Staatsfeind Nummer eins. Darüber hinaus war sein Fell sehr begehrt, da es teuer verkauft werden konnte. Deshalb machten die Menschen gezielt Jagd auf diese wunderschönen Tiere. Vor rund 200 Jahren wurde dann der letzte Luchs in Deutschland nach einer mehrwöchigen Jagd getötet.
Die Wiederansiedlung
Anfang 2000 wurde das Luchsprojekt Harz ins Leben gerufen und die Wiederansiedlung konnte beginnen, erklärt Projektkoordinator Ole Anders von der Nationalparkverwaltung Harz. Er war von Anfang an mit dabei. Heute gehört die Öffentlichkeitsarbeit zu seinen Hauptaufgaben. Wie Anders bekräftigt, handelt es sich um „das erste offiziell von einer Landesregierung beschlossene Wiederansiedlungsprojekt eines großen Beutegreifers“. Ziel war es, die Pinselohren erfolgreich im Nationalpark Harz wiederanzusiedeln. Dafür wurden Gehegenachzuchten aus verschiedenen europäischen Wildparks eingeflogen und in einem verstecktem vier Hektar großen Gehege gehalten. Es wurde versucht, so wenig menschlichen Input wie möglich zu geben, damit die Luchse sich an ein selbstständiges Leben in der Wildnis gewöhnen konnten. Es gelang: der Luchs war schließlich bereit für die Auswilderung und die Türen des Geheges wurden geöffnet.
Steckbrief
| Größe und Gewicht – 15-25kg – 85-110cm |
Aussehen – 4cm lange Ohrpinsel – kurzer Schwanz mit schwarzer Spitze – Backenbart – geflecktes Fell – Sommerfell: rötlich-braun – Winterfell: weiß-grau |
| Fortpflanzung – Februar-April – 1 – 4 Junge |
| Lebensraum – Hochgebirge, Flachland, waldreiche Gebiete – Einzelgänger – Streifgebiete >100km2 |
| Jagdverhalten – Pirsch und Lauerjäger – Rehe, Wild, Mäuse, Hasen, Füchse – greifen aus Versteck an – schnelle Tötung durch Biss in Halsschlagader |
Die Rückkehr des alten Bekannten
Im Zeitraum von 2000 bis 2006 wurden insgesamt 9 Männchen und 15 Weibchen in die Freiheit entlassen. Den ersten Erfolg erzielte das Projekt im Sommer 2002, als erstmals wildgeborene Jungtiere zur Welt kamen. In den darauffolgenden Jahren wurde stetig weiterer Nachwuchs geboren. Aufgrund der immensen territorialen Streifgebiete der Luchse, wanderten einige Jung-Luchse ab, da sie nicht im Rudel leben. So wurde ein weiterer Meilenstein erreicht, indem sich die Population über die Grenzen des Nationalparks ausdehnte. Der Erfolg öffnete die Türen für weitere Projekte: Mittlerweile gibt es auch Wiederansiedlungen in anderen Regionen, freut sich Ole Anders. Insgesamt streifen nun rund 120 Tiere durch deutsche Wälder. Im Harz lebt die größte Luchs-Population mit 90 Tieren. Dennoch ist die Zukunft der Luchse nicht gesichert, die Populationen müssten weiter wachsen.
Punkto Artenschutz: Existenz auf der Kippe
Nun ist er also zurück! Dennoch ist er vom Aussterben bedroht und wieder ist offenbar der Mensch schuldig. Was sind die Ursachen dabei?
Eine der größten Gefahren für den Luchsbestand ist die Inzucht. Luchse MÜSSEN deshalb zwingend abwandern, damit eine genetische Vermischung stattfinden kann. Doch die Distanzen zwischen den verschiedenen Populationen sind zu groß. Das liegt auch daran, dass die Reviere der Einzelgänger so groß sind: Bei Männchen kann das Gebiet bis zu 400 Quadratkilometer betragen. Damit ist der Harz mit seinen beachtlichen 2.226 Quadratkilometern trotzdem deutlich zu klein für die 90 Tiere, die dort leben. Revierkämpfe und die damit verbundene Abwanderung der Verlierer ist unvermeidbar.
„Wir gucken dem Luchs im Moment beim zweiten Aussterben zu!“
– Ole Anders
Ein unterschätztes Problem bei der nötigen Ausbreitung: Luchse auf Wanderschaft müssen oft Schnellstraßen überqueren, da die großen Waldgebiete Deutschlands nicht durch ausreichend Vegetation verbunden sind. Totfunde an Straßenrändern sind daher keine Seltenheit. Ohne eine erfolgreiche Abwanderung werden aber vermehrt Luchse mit Handicaps geboren. Sie würden zum Teil unter Herzproblemen leiden oder kämen ohne Ohren zur Welt, was natürlich ein Riesenproblem für die Art darstellt, erklärt Lilli Middelhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Luchsprojekt.
„Die größte Bedrohung? Der Mensch!“
– Ole Anders
Nicht nur die vorhandene Luchspopulation muss sich Herausforderungen stellen. Damit Luchse in andere Regionen abwandern „dürfen“ beziehungsweise dort eine Wiederansiedlung gestartet werden kann, braucht es einen klaren politischen Willen. Ole Anders stellt klar, dass dieser nur durch Druck aus der Bevölkerung entstehe. Aufgrund der oft noch misstrauischen Einstellung gegenüber der Raubkatze gestalte sich eine politische Zustimmung eher schwierig. An dieser Stelle melden sich Naturschutzverbände wie der NABU, WWF oder der BUND zu Wort, die sich für die Entwicklung des Luchsbestandes einsetzen. Einige Initiativen wie „planet wild“ unterstützen den Bau von Grünbrücken, Wildtierunterführungen oder das Aufstellen von Warnschildern, damit der Luchs sicher in andere Bundesländer streifen kann. Dennoch erfolgt diese Entwicklung viel zu langsam. Wird eine Grünbrücke gebaut, verschwinden an einem anderen Ort 500 Hektar eines großen Waldgebiets durch den Bau eines Industriegebiets. Eine weitere Gefahr stellen Wilderer dar. Nach Ole Anders sei dies jedoch eher ein Problem im bayrischen Raum, da dort illegale Abschüsse oder Vergiftungen der Hauptmortalitätsfaktor seien.
Einen Luchs in freier Natur zu Gesicht zu bekommen, ist beinahe unmöglich. Trotzdem kann der aktuelle Luchsbestand festgestellt werden, denn dies ist essenziell für das Wachstum der Population. Doch wie läuft das ab und welche Maßnahmen gibt es?
| Why you will never spot a linx: 1. Einzelgänger: sie wollen nicht gesehen werden 2. Nachtaktiv 3. Meister der Tarnung: Verschmelzen mit Farben des Waldes 4. Falsche Blickrichtung: Luchse scannen ihr Revier von hohen Felsen aus 5. Faszinierende Sinne: 6mal besser Sehen als Menschen, Töne bis zu 70 kHz hören 6. riesige Territorien bei geringer Luchsdichte |
Der stille Wächter: Die Leistungen des Luchsprojekt Harz
Mit der letzten gezielten Auswilderung endete das Luchsprojekt keinesfalls, betont die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Luchsprojekts, Lilli Middelhoff. Vor allem die Öffentlichkeitsarbeit im Anschluss sei ein fundamentaler Bestandteil der Arbeit und auch der Grund dafür gewesen, dass der Luchs bleiben durfte. Und nicht zuletzt ist natürlich auch das fortwährende Monitoring wichtig: „Es ist weiterhin wichtig zu wissen, wo die Luchse vorhanden sind, zu wissen gibt es überhaupt Reproduktion?“
Die Furcht vor dem Luchs
Nicht nur nach der Auswilderung spielte das Bekanntmachen der Tierart in der Öffentlichkeit eine große Rolle. Es war die Voraussetzung dafür, dass eine Wiederansiedlung des Luchses überhaupt toleriert werden konnte.
Projektkoordinator Ole Anders und sein Team standen vor der Herausforderung, der ansässigen Bevölkerung vor allem die Furcht vor der neuen Raubkatze zu nehmen. „Am Anfang gab es nicht wenige Leute, die wirklich Angst hatten“, so Ole Anders. Spaziergänger beängstigte der Gedanke, den Schleichjägern im Wald über den Weg zu laufen. Wirtschaftlich gesehen wurde befürchtet, dass weniger Touristen in den Harz kommen. Tierschützer bangen bis heute um das Überleben anderer artgeschützter Wildtiere wie der Wildkatze, die sich zum Beutetier entpuppt hat. Landwirte äußerten Kritik, da sie ihre Nutztiere vor den Angriffen des Luchses schützen wollten. Auch einige Jäger begegnetem dem Luchs mit Abneigung, da sie vermuteten, er würde ihnen das Wild vor der Nase abjagen und es bliebe nicht genug für sie übrig.
Aufklärung an erster Stelle
Einige dieser Bedenken konnten besänftigt werden, denn der Luchs sei den Menschen gegenüber eher distanziert, so Lilli Middelhof. Eine gefährliche Begegnung im Wald oder das Jagen von Nutztieren sei eher unwahrscheinlich. Doch die eigentliche Aufklärung liege nach Lilli Middelhoff eher darin, den Menschen zu vermitteln, dass sie mit dem Luchs koexistieren können. Die Existenz dieser Art solle nicht gerechtfertigt werden, sondern die Menschen müssten vielmehr akzeptieren, mit dem Luchs in Frieden zusammenzuleben. Dafür sei es notwendig, dass durch den Luchs potenziell verursachte Schäden in Maßen toleriert werden müssen. Bei anderen Tierarten wie dem Waschbär oder dem Wildschwein ist das ähnlich. Warum also sollte es beim Luchs nicht auch funktionieren?
„Wer gibt uns denn das Recht, einfach zu sagen, das Tier darf da sein und das nicht?“
– Lilli Middelhoff
Die wesentliche Aufgabe besteht darin, zu lernen, wie mit dem „Neuen“ umgegangen wird. Der Luchs ist nicht neu, er hat lediglich seinen rechtmäßigen Lebensraum zurück. „Es wird nie dahin kommen, dass der Luchs von allen begrüßt wird“, konstatiert Ole Anders. Es gehe darum, gewisse Probleme zu bearbeiten und einen Konsens zu finden. Zudem sollte vermittelt werden, dass der Luchs einen notwendigen Beitrag für ein gesundes Ökosystem leistet. Rehe sind die Hauptbeutetiere der Pirschjäger, wodurch Luchse den Rehbestand auf natürliche Weise regulieren. Die Natur nähert sich somit ihrem ursprünglichen Kreislauf an.
„Respekt und Vorsicht statt Panik und Riesenfurcht!“
– Lilli Middelhoff
Den Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit könne man heute deutlich erkennen, so Ole Anders. Die Tierart sei endlich im Bewusstsein der Menschen angekommen. Für sie sei der Luchs mittlerweile fester Bestandteil des Harzes. Faszination und Stolz werden mit ihm assoziiert. Die Angst vor dem Raubtier ist längst kein Thema mehr. Der Luchs sei nun das Werbegesicht des Harzes. Er sei das Aushängeschild in Cafés und TouristInnen würden den Nationalpark mit der Hoffnung besuchen, in der Dämmerung ein Tier zu erspähen. „Der Luchs bedeutet heutzutage eine gewisse Wertschöpfung für die Region“, erklärt Anders.
Das Luchsmonitoring
Es ist sehr schwer, den Luchsbestand zu schätzen, beziehungsweise ein Zählverfahren präzise durchzuführen. Seit dem Start des Projektes im Jahr 2000 wird in Niedersachsen und Sachsenanhalt ein kontrolliertes Luchs-Monitoring durchgeführt. Laut Ole Anders gehöre das Monitoring heute zu den Hauptaufgaben des Projekts, da es tatsächlich eine gesetzlich definierte Aufgabe sei. Alle sechs Jahre müssten die gesammelten Daten der Europäischen Kommission gemeldet werden. Neben dem aktiven Luchs-Monitoring der Forschenden existiert auch das passive Monitoring. Dabei kann jeder Luchshinweise melden, zum Beispiel Sichtbeobachtungen, Fußspuren und andere Spurfunde oder Luchsrisse. Nur durch eine regelmäßige Sammlung und Auswertung dieser Luchshinweise können Aussagen über dessen Entwicklung im Harz und das Verbreitungsgebiet getätigt werden. Zu dem aktiven Luchs-Monitoring zählen vor allem die sogenannten Fotofallen.


Achtung Blitz! Die Fotofalle
Immer zu Beginn des Monats führt Biologie-Studentin Greta Schönert die Fotofallen Kontrolle an einigen Standorten rund um den Harz durch. Unter anderem fährt sie zu 4 Standorten im Salzgitter Höhenzug.
Fotofallen bestehen aus Wildkameras mit einem eingebauten Bewegungsmelder. Nimmt die Kamera eine Bewegung wahr, schießt sie automatisch ein Bild. In den Anfangsjahren des Projekts half die Kamera dabei, die Luchse anhand ihrer Fleckenzeichnung unterscheiden zu können.
Da die Fleckenverteilung der Luchse asymmetrisch ist, werden an jedem Standort zwei Kameras versetzt auf beiden Seiten montiert. Die Fotofallen geben somit Aufschluss darüber, ob in einem Waldgebiet ein Luchs vorhanden ist. Zusätzlich können auch einzelne Individuen unterschieden und somit eine grobe Anzahl festgestellt werden.

Auf der Suche
Der Tag für Greta beginnt in den frühen Morgenstunden. Sie startet mit ihrer Tour im Höhenzug Harly, nähe Goslar-Immenrode. Der Weg führt über holprige Wege. Äste klatschen ans Auto und es wird immer dunkler. Schließlich hält Greta an einem befestigten Weg an. „Luchse bevorzugen die gleichen Wege im Wald wie wir Menschen. Sie wollen nicht über den matschigen unebenen Waldboden kraxeln“, schmunzelt sie. Nachdem Greta die Speicherkarte aus der Kamera gelöst hat, schiebt sie sie in ihre alte Fotokamera und schaut sich die Bilder an. Viele Spaziergänger, ein Fuchs, sogar eine Wildkatze, aber kein Luchs.
Kein Luchs in Sicht?
Greta befestigt die Wildkamera schnell wieder an ihrem Platz und schneidet noch ein paar Zweige davor ab, damit die Kamera auch im kommenden Monat nicht von Gestrüpp überwachsen wird. Und weiter geht’s! Auf der knapp vierstündigen Tour kontrolliert sie zusätzlich den südlichen Höhenzug namens Barley, den nördlichen Höhenzug sowie das Waldgebiet angrenzend an das Örtchen Steinlah. Laut Greta schießen die Kameras des dritten Standorts immer die meisten Bilder, da es ein belebter Waldweg sei. Oft seien bis zu 1.500 Bilder auf der SD-Karte.

Die Fotos der nächsten Kameras zeigen Frischlinge und Rehe. Langsam wird die Enttäuschung größer. Immer noch kein Luchsbild! Doch was ist das? Der Kopf ist nicht im Bild, aber ein brauner, struppiger und großer Körper ist erkennbar. Greta vermutet, es könnte ein Wolf oder ein Goldschakal sein. Also doch wieder kein Luchs, leider auch an den anderen Standorten nicht.
Archiviert und gespeichert
Das ist jedoch keinesfalls dramatisch, sagt die Forscherin. Denn durch die letzten Kontrollen habe festgestellt werden können, dass ein Männchen und ein Weibchen ihre Reviere offenbar dauerhaft im Salzgitter-Höhenzug beziehen. „Jetzt beginnt die ruhige Zeit, weil die Paarungszeit vorbei ist und die Luchspärchen sich nicht mehr gegenseitig suchen. Es sind weniger Luchse in Bewegung“, erläutert Greta. Nachdem sie am Ende dann alle Standorte abgefahren hat, archiviert und sortiert sie die Fotos. Anschließend übermittelt sie die Aufnahmen an Ole Anders, damit sie für die jährlichen Fotofallenberichte verwendet werden können.
Das Luchs-Management
„Für das Überleben der Luchse ist es erforderlich, zu wissen, wo sind die Luchse und wie viele Individuen gibt es dort“, erklärt Ole Anders. Wenn es an einem Standort eine eher große Auslastung an Luchsen gebe, könne überlegt werden, ob diese in andere Gebiete für eine genetische Vermischung transportiert werden könnten. Dieses sogenannte Luchs-Management sei ebenfalls Aufgabe des Luchsprojekts Harz. Aber das wird eher in Zukunft eine Rolle spielen, erklärt Anders weiter. Inzucht gefährde die Population so arg, dass manuell geschaut werden müsse: Wo werden Luchse gebraucht, wo würde vielleicht eher ein Weibchen hinpassen? Selbstständig würden es die Tiere zum jetzigen Zeitpunkt niemals schaffen, sich zu vermischen. Doch an dieser Stelle machen sowohl bürokratische als auch bereits beschriebene politische Aspekte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung…


Die Utopie einer mitteleuropäischen Metapopulation
Trotz der engagierten und intensiven Arbeit einiger Wiederansiedlungsprojekte des Luchses kann der Erfolg voraussichtlich nicht dauerhaft gesichert werden. Ein Grund: Ohne eine klare nationale Veränderung des Meinungsbildes bezüglich der Raubkatze, wird sich die Population nicht vergrößern.
Das große Ziel, eine selbstständig lebensfähige Luchspopulation in Mitteleuropa zu ermöglichen, ohne einen dauerhaften Input der Menschen zu realisieren, sei nach Ole Anders zumindest noch weit entfernt.
Aussterben verhindern!
Jede Unterstützung zählt. Das Teilen von Informationen über die Situation von Luchsen in Deutschland kann für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Durch kleine Spenden kann dazu beigetragen werden, dass diese einzigartigen, wunderschönen Tiere ihr Leben behalten können. Der Mensch ist Schuld daran, dass der Luchs vor 200 Jahren ausgestorben ist. Aber er ist auch verantwortlich für die Wiederansiedlung. Und er könnte auch verhindern, dass er erneut ausgerottet wird.
Titelbild: Heimisches Luchsmännchen im Salzgitter Höhenzug, Foto vom Luchsprojekt Harz